MEIN ERSTES 10KM-RENNEN | Wettkampftaufe

06.04.2018

Laufinstinkt+® Schwaben Augsburg | Therapie und Training 

MEIN ERSTES 10km-RENNEN | Wettkampftaufe
ein Erlebnisbericht von Michaela F.

#Laufen #Laufkurse #Laufschuhe #Lauftherapie #wettbewerbsfrei #Lauftraining #Ernährungstraining #Entspannungstraining #Wettkampf #Rennen #abnehmen #Puls

 

 

 

Burkhard bat mich, einen Erlebnisbericht über meinen ersten 10-km-Wettkampf zu schreiben. Leider muss ich gestehen, dass ich in solchen Dingen nicht sehr gut bin.

Da er mich aber immer unterstützt hat, werde ich über meinen Schatten springen

und hier von meinem einzigar­tigen Erlebnis berichten:

 

 

Zu mir 

 

Ich gehörte der Schwergewichtsklasse an, hatte bis zum Beginn meines ersten Laufkurses bereits eine Menge abgenommen, aber eben auch noch viel vor mir

und wollte dafür einen Nordic Walking Kurs bei Burkhard belegen, um mehr in 

Bewegung zu kommen und mehr abzunehmen.

Für mich also ein Mittel zum Zweck.

 

 

Der Anfang

 

Nach unserem ersten Treffen meinte er, dass er auch einen neuen Lauf­kurs anbietet, darauf ausgerichtet, am Ende 30 Min. am Stück im selbst gewählten Tempo sanft, wettbewerbsfrei und kommunikativ laufen zu können.

Ich und lau­fen … ha ha ha … das schaffe ich nie.

Der Mann leidet ganz stark unter Realitätsverlust, dachte ich mir.

Man kann viel schaffen, aber mich bringt mit Sicherheit keiner zum Laufen.

Aber er hat mich eines Besseren be­lehrt!

 

 

Entwicklung und Meilensteine

 

Mittlerweile habe ich den zweiten Laufkurs bei Burkhard's Laufinstinkt+® beendet:

60 Min. am Stück zu laufen im eigenen Tempo, wettbewerbsfrei!

Und was für mich ja als "Mittel zum Zweck" begann hat sich mittlerweile

in eine Art Laufliebe oder Lauffieber gewandelt.

Es gibt nichts Schöneres. Bereits wenn ich meine Laufschuhe binde

steigt meine Laune und ich fühle mich um einiges besser.

Wer kennt das nicht: man ist gestresst, hatte Ärger in der Arbeit oder es ist einem schlicht und einfach eine Laus über die Leber gelaufen. Nach dem Laufen ist das aber alles weg. Man kann wieder klar denken, tief durchatmen und oft denke ich mir danach "so schlimm war es doch gar nicht, was hast Du dich nur wieder so auf­geregt!"

Wie ihr seht, verliere ich mich gerade, ich sollte ja "eigentlich" nur über den 10km-Lauf berichten. Aber so ist das mit dem "Laufen"! Ihr verzeiht mir das hoffentlich.

 

Jetzt zurück zum eigentlichen Thema.

Nach dem ersten Kurs "30 Minuten im selbst gewählten Tempo laufen zu können", haben sich ein paar weitere Kursteilnehmer; unter anderem auch ich; für den Nachtlauf am "Kuhsee" angemeldet. 5 km! Burkhard meinte, dass so etwas gut ist, um seine eigene läuferische Identität zu finden und darüber sein Selbstwertgefühl zu stärken.

So ganz verstanden habe ich das noch nicht, aber wenn er meint, dann kann man das

ja machen. Zudem war ich ja nicht alleine, denn wir waren zu fünft und es soll wirklich ein schönes Event sein.

 

Wir sind gelaufen und ich habe es auch ins Ziel geschafft. Trotzdem war dieser

erste Wettkampf für mich so aufregend, sodass ich gar nichts mitbekommen habe.

Ich schätze, dass sich mein Puls irgendwo bei 230 befunden hat, und das ständig!

Ich war viel zu schnell und habe überhaupt nichts wahrgenommen. Eine Mitläuferin hat mich danach gefragt, ob ich die Trommler auch gesehen hätte und ich dachte mir nur: "Trommler? Welche Trommler?"

Als der Startschuss kam, bin ich nur noch gelaufen und ich glaube, ich bin erst wieder

zu mir gekommen, als mir Andrea ein Bier in die Hand gedrückt hat, allerdings nach

dem Lauf, mindestens 30 Min. danach!

 

Zwischenzeitlich habe ich mehrere 5km-Wettkämpfe mitgemacht und ich merkte, dass es nicht auf die Zeit ankommt und dass ich wirklich niemanden etwas beweisen muss. Ich laufe nur für mich. Für mich ganz alleine und es machte einfach nur Spaß.

Natürlich bin ich aufgeregt; werde ich vermutlich auch immer sein, da es schon eine ganz besondere Atmosphäre ist und das Adrenalin schießt einem einfach ins Blut, wenn man kurz vor dem Rennen ir­gendwo bei vielen anderen Läufern steht und sich denkt: "Oh je, schaffe ich das wirklich?"

So ein Wettkampflauf hat seinen ganz besonderen Reiz, den man eigentlich gar nicht beschreiben kann. Vielleicht muss man so etwas einfach erleben. Mittlerweile habe ich dazugelernt: ich nehme Dinge während des Laufs wahr und ich genieße die Atmosphäre.

 

Der zweite Kurs "60 Min. am Stück im selbst gewählten Tempo" war gerade beendet

und ich, vielleicht ein wenig übermütig, fragte Burk­hard, ob der AOK-Straßenlauf über

10 km bei der TGVA für mich etwas wäre. Er kennt sich einfach gut aus und deshalb

war mir seine Meinung wichtig. Zudem kennt er mich jetzt schon eine Weile und kann einschätzen, ob ich das schaffe. Er meinte nur, dass das ein schöner Lauf durch

den "Sieben­tischwald" ist, der sehr gut organisiert ist. Ich habe nicht lange überlegt

und mich angemeldet. Start: Sonntag, 18.03.2018. 10:00 Uhr - irgendwie vielleicht

schon etwas übermütig, wie schon geschrieben.

Warum? Wir sind in den 60 Minuten immer zwischen sechs und acht km gelaufen.

Im Klartext bedeutet das, dass mir mindestens zwei km fehlen.

Aber, wie sagt Burk­hard immer so schön: "ihr seid jetzt schon so weit, dass ich euch

um 3:00 Uhr aus dem Bett klingeln könnte und wir laufen gehen könnten". Alles nur Kopfsache! Somit habe ich mich bis zum 18.03.2018 beruhigt und mir immer selbst zugeredet, dass ich das schon schaffe. Als ich allerdings am Sonntag aufstand, war mein erster Gedanke, dass ich früher an den Startpunkt fahre und mich noch

für den 5km-Gesundheitslauf ummelde, damit ich auch sicher ins Ziel komme.

 

 

Der Morgen davor

 

Wie konnte ich mich nur für einen Lauf mit 10 km anmelden?! Michaela, du spinnst!

Und da waren sie schon wieder: die Selbstzweifel! Nein, Burkhard hat gesagt, dass

ich es schaffe. Er hat mich zum Laufen gebracht, also wird er es schon wis­sen.

Er hat immer an alle Kursteilnehmer geglaubt und somit auch an mich.

Also, kneif jetzt deine Arschbacken zusammen und laufe diese 10 km.

Meine Aufregung ist kaum beschreibbar.

 

Als ich am Start ange­kommen bin, sind die 5km-Läufer gerade gestartet

und ich dachte mir nur: "warum Michaela musst du immer so übertreiben?

Warum? Die 5 km hätten es doch auch getan!"

Aber es war schon zu spät. Also, Au­gen zu und durch. Startunterlagen abholen und irgendwie versuchen zu atmen. Mein Puls war so hoch wie schon lange nicht mehr.

Mir war ein­fach nur noch schlecht. Vielleicht sollte ich doch umdrehen.

Ich hatte das Gefühl, verrückt zu werden.

Mir war klar, dass für den Fall, wenn ich zu schnell anlaufe, ich die 10 km nie schaffen würde. Mir ist das schon immer bei fünf km passiert, aber wenn einem das bei einem 5km-Lauf im dritten km passiert, dann weiß man, man hat noch zwei km bis zum Ziel. Eine abschätzbare Länge. Wenn mir das bei einem 10km-Lauf im dritten km passiert, dann bin ich weg, dann verschnaufe ich es nicht mehr und sieben km überbrücken gehen definitiv nicht! Was mache ich hier nur?!

 

Da stehe ich also nun in der Schlange zur Abholung der Startunterlagen, da kommt

von rechts ein "Hallo". Ich schau, und da steht sie, meine Rettung! Da stand Burkhard und sagte mir, dass er mich bei meinem ersten 10km-Lauf begleiten möchte

und ich dachte mir nur: "dich schickt der Himmel", jetzt kann ich es schaffen.

Er hat mir dann er­klärt, wie wir den Lauf strategisch gestalten. Ganz ehrlich: er hätte mir Gott weiß was erzählen können, ich war einfach nur froh, dass er da war und mich bei diesem Lauf begleitet. Mir war klar, dass ich jetzt einfach nur neben ihm herlaufen muss und dann schaffe ich meinen ersten 10km-Wett­kampf. Er merkt sofort, wenn ich

zu schnell bin und bremst mich gege­benenfalls, sodass ich sicher ins Ziel komme!

 

Vermutlich lachen jetzt ei­nige während dem Lesen. 10 km? Was ist das schon?

Ganz ehrlich: ich konnte damals mit Übergewicht keine 500 Meter gehen

und musste eine Pause machen, da sind 10 km LAUFEN für mich die Welt!

 

 

Der Wettkampf

 

Der Start­schuss viel und es ging los. Burkhard meinte, wir fangen mal an zu lau­fen, so ein Schnitt von 6:30 Min. pro km und dann entscheiden wir, je nach meinem Befinden, auf der Strecke neu. Er hat mir, während wir liefen, etwas erzählt, mir Fragen gestellt. Richtig, wir haben uns unterhalten. Bei unserem nächs­ten Lauftreff hat er mir dann erklärt, dass er so schauen konnte, ob ich ganze Sätze sprechen und ob ich das angeschlagene Tempo so weiter­laufen kann. Aha, Trick 17 also! Aber es hat funktioniert.

Wir waren so­gar schneller - deutlich schneller, wobei mir das Tempo echt egal war, denn ich war mir ja noch nicht einmal sicher, dass ich die 10 km unter Wettkampfbedingun­gen überhaupt schaffe.

 

Es war ein wunderschöner Lauf und entgegengesetzt zu meinem ersten 5km-Lauf

habe ich alles mitbekommen. Ich habe die Menschen gesehen, konnte die Natur genießen und meinen ersten 10km-Lauf so richtig wahrnehmen und aufsaugen.

Ich registrierte sogar, dass wir auf der zweiten Hälfte einige Teilnehmer, die uns anfangs überholt hatten, wieder einsammelten. Es war gigantisch und ich werde diesen Lauf mein ganzes Leben nicht vergessen! Ich habe es ins Ziel geschafft!

Mein erster 10km-Lauf - mein ersten 10km-Rennen!

 

Kurz vor dem Ziel stand ein Foto­graf. Burkhard meinte nur, "jetzt dran denken: lächeln". 

Ge­sagt getan, ich habe gelächelt. Schöner war nur noch die Tatsache, dass ich nach diesen 10 km auch noch lächeln konnte! Gigantisch oder?

 

 

Danach

 

Glück­lich bis in die Zehenspitzen bin ich bin im Hopsalauf zum Parkplatz mei­nes Autos gelaufen mit einem Lächeln im Gesicht, als hätte ich gerade einen 6'er im Lotto gewonnen! Ja irgendwie war es für mich ein 6'er im Lotto: ich kann jetzt 10 km LAUFEN und wenn mir das irgendjemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dem hätte ich vermutlich gesagt, dass er komplett spinnt!

 

Ach und das habe ich ja ganz vergessen: die Zeit. Sie ist für mich zwar nur nebensächlich, denn mein Ziel lautete immer nur ANKOMMEN. Ich bin angekommen, und zwar nach genau 59:26 Min. Auf den letzten 500 m war sogar noch ein leichter Zielsprint möglich. Burkhard meinte, dass wäre ein Meilenstein bzw. zwei Meilensteine mit einer Klappe, 10 km und unter 60 Min. und dann noch entspannt ins Ziel gekommen. Na ja, entspannt war wohl nur er, aber ich habe nicht nach Luft ge­japst und das ist ja schon mal etwas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Perspektive

                   

Wie es weitergeht? Ich habe weitere Ziele, ich möchte im Au­gust an einen Lauf mit 13,2 km in meinem Lieblingsurlaubsort Pas­sau/Wernstein  teilnehmen und natürlich, da mich ja das Lauffieber ge­packt hat, träume ich vom Halbmarathon. Und ich glaube, da kann ich für alle meine Mitläuferinnen aus dem Kurs sprechen, sind wir jetzt erst mal sehr froh, dass Burkhard uns weiter begleitet und wir an einem weiteren Kurs teilnehmen dürfen. Ziel des Kurses 'Hybridkurs - Carl von Liné 1/2" ist es unter anderem, bis 14 km (optional) am Stück im eigenen Tempo laufen zu können und ganz nebenbei lernen wir im parallel geführten Ernährungstraining noch viel über die Natur, über Wildkräuter

und im begleitenden Entspannungstraining auch wieder viel über uns selber.

 

 

Epilog

 

Und ich muss mich jetzt einfach noch bei Burkhard bedanken! Er glaubt immer an seine Kursteilnehmer, er vermittelt Liebe zur Natur, zum Lau­fen, hat immer ein offenes Ohr für alle läuferischen und ernährungstech­nischen Probleme, er gibt Tipps, ja er begleitet uns, so dass wir uns ir­gendwann auch mal "Läufer" nennen können. DANKE, dass Du mit mir das erste 10km-Rennen bestritten hast und mich sicher durchs Ziel ge­bracht hast! Ich werde diesen Tag nie vergessen! Ach ja, ich habe ja oben geschrieben, dass Laufen

für mich Mittel zum Zweck war. An dieser Stelle muss ich mich korrigieren:

nach zwei Kursen ist es jetzt Liebe zum Laufen geworden!

 

 

 

Sportliche Grüße

 

Michaela

 

 

 

 

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