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Verbrennt der Körper auch nach dem Training noch Kalorien?

Und wenn ja, heißt das "Abnehmen im Schlaf"?

Tatsächlich konnten Wissenschaftler inzwischen genau das nachweisen: den sogenannten "Nachbrenneffekt". Denn ist der Stoffwechsel erst einmal durch intensives Training angeregt, dauert es eine Weile, bis sich der Ruhezustand einstellt. In dieser Zeit verbrennt der Körper weiterhin mehr Kalorien. Schließlich muss er die verbrauchten Energiereserven der Muskeln nachfüllen, das beanspruchte Nervensystem regenerieren, Stoffwechselprodukte verwerten und verschlissene Blutzellen und Muskeleiweiße nachbilden - all das kostet Energie und damit Kalorien.

Ist die Verbrennung also einmal in Gang gesetzt, hält sie auch noch eine Weile nach dem Sport an. Doch wie hoch der Nachbrenneffekt tatsächlich ausfällt, ist umstritten.

Bis zu 37 % der im Sport verbrauchten Kalorienmenge werden nach einer US-Studie in der Zeit nach dem Sport aufgezehrt (zumindest konnten die Forscher noch 14h nach der Beanspruchung einen erhöhten Kalorienverbrauch nachweisen).

Andere Wissenschaftler sprechen dagegen deutlich zurückhaltender von nur wenigen Prozent zusätzlich verbrauchter Kalorien.

Davon unabhängig sind sich die Forscher jedoch einig darüber, dass sich der nachgelagerte Energieverbrauch durch die Art des Sports bzw. Trainings beeinflussen lässt: Je intensiver, desto stärker fällt der Nachbrenneffekt aus. Und hat man abends trainiert, kann der Traum vom Abnehmen im Schlaf wohl wirklich wahr werden. /1/

Laufinstinkt Schwaben Augsburg - Der Nachbrenneffekt Bild 1
Laufinstinkt Schwaben Augsburg - Der Nachbrenneffekt Bild 2

Ausdauersportarten wie Laufen und Nordic Walking sind gute Möglichkeiten,

um diesen Nachbrenneffekt wach zu küssen. Die nach dem Training im Körper ablaufenden Prozesse lassen sich grob in drei Phasen unterteilen.

Phase 1 (unmittelbar nach dem Training):

Der Körper bildet die schnellen Energielieferanten Adenosintriphosphat (ATP) und Kreatinphosphat. Auch der Blutfarbstoff Hämoglobin und das Muskelprotein Myoglobin werden neu gebildet. Außerdem beginnen Nervensystem und Stoffwechsel umgehend, sich zu regenerieren. All diese Prozesse kosten Energie, sprich Kalorien.

Phase 2 (wenige Stunden nach dem Training):

Die Eiweißverwertung im Körper ist besonders aktiv.

Zum einen werden Proteine zu Aminosäureverbindungen umgewandelt und dem Körper schnell zugänglich gemacht, zum anderen werden in den Zellen Proteine hergestellt.

Auch für diese Prozesse benötigt der Körper Energie, wobei die Aktivität und damit der Energiebedarf nach einem fordernden Intervalltraining oder einem Tempodauerlauf größer ist als nach einem langsamen, gleichmäßigen Lauf im Wohlfühltempo.

Phase 3 (ein bis zwei Tage nach dem Training):

In einer dritten Phase wird weniger Energie infolge des Trainings verbraucht.

So bewirkt beispielsweise eine erhöhte Muskelspannung nach dem Training

einen leicht erhöhten Energiebedarf.