LOW CARB IM AUSDAUERSPORT | Ernährungstraining, Kräuterpädagogik, Lauftraining


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Vor einigen Jahren hatte ich mein wettkampfbezogenes Lauftraining längere Zeit

nach Trainingsplänen des bekannten Deutschen Lauftrainers Peter Greif

(der mit der Endbeschleunigung) ausgerichtet. Selbstverständlich leuchtet auch er die für den sportlichen Erfolg mitentscheidende Bedeutung der Ernährung vor, während und nach dem Training bzw. Wettkampf ausgiebig aus.

Kohlenhydrate sind als insulinogene Lebensmittel gleich in mehrerlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit im Allgemeinen und das Leistungsvermögen im Sport im Besonderen. Zwei davon, werden in einem Newsletter

von Peter Greif aufgezeigt, in dem er einem seiner Klienten Raum gibt, persönliche

Erfahrungen zum Thema Low Carb im Ausdauersport zu schildern.

Derartige Erfahrungen mögen keinen allgemeine Gültigkeit besitzen, nichtsdestotrotz werden sich aber viele Ausdauersportler damit identifizieren und andere darin vielleicht Erklärungen für subjektive Leistungshemmnisse oder gar gesundheitliche Handicaps finden können, weshalb ich sie hier in Auszügen wiedergebe:

Laufinstinkt+ Schwaben Augsburg - LOW CARB IM AUSDAUERSPORT - Erfahrungen - Bild 1

Teil 1

Low Carb ist ja inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes in vieler Munde.

Der interessierte Leser findet dazu im Internet (z.B. bei YouTube) jede Menge Videos, Infos und Studien zum Thema. Daher möchte ich darauf gar nicht weiter eingehen.

Aber wie sieht es mit Low Carb im Ausdauersport aus?

Im Spitzenbereich gibt es mit Arne Gabius (deutscher Marathon-Rekordhalter), Jan Frodeno (Triathlon Olympiasieger, Hawaii-Sieger) oder Chris Froome (Tour de France-Sieger) beindruckende Beispiele. Sie alle ernähren sich Low Carb, nach dem Prinzip „low train, high compete“. Das bedeutet, in der kompletten Vorbereitungsphase wird auf Kohlenhydrate (aus Pasta, Kartoffeln, Mehlprodukten, Zucker & Co) verzichtet.

Erst unmittelbar vor und nur für den Wettkampf wird aufgefüllt. Damit wird für lange Zeit der Fettstoffwechsel optimal trainiert.

Der Erfolg gibt den oben genannten Recht.

Auch wenn es Stimmen gibt, die vor Schädigungen der Muskulatur durch diese Ernährung bei gleichzeitig hoher sportlicher Belastung warnen. Für mich persönlich gibt es hier aber einen wichtigen Punkt. Das ist das Thema Entzündungen.

Kohlenhydrate sind oft die Ursache für chronischen Entzündungen im Körper.

Werden die Kohlenhydrate weggelassen, verschwinden auch die Entzündungen. Entzündungen - sichtbar oder versteckt - sind aber eine leistungsbeschränkende Komponente, da der Körper seine Energie in die Bekämpfung der Entzündung steckt und diese somit nicht für sportliche Leistungen zur Verfügung steht.

Jeder der einmal versucht hat mit einem entzündeten Zahn oder Zehennagel zu trainieren, weiss was gemeint ist. Es gab in der Vergangenheit Top-Athleten, die sich die Zähne ziehen ließen, da sie mit ständigen Zahn-Entzündungen zu kämpfen hatten.

Mich interessierte nun ein praktischer Test.

Nachdem ich vor fast genau 2 Jahren ein halbes Jahr auf Low Carb war und meine gesundheitlichen Probleme behoben waren, wollte ich probieren wie es sich mit dieser Ernährung läuft. Insbesondere wollte ich wissen:

Kann man schnell laufen?

Gibt es eine Leistungsentwicklung?

Wie ist die Regeneration?

Zugegeben, ich wollte keinen Marathon mehr laufen und die „Trainings“-Umfänge lagen bei ca. 1/3 meiner aktiven Zeit. Das heißt, keine langen Läufe, täglich 7 km und wöchentlich am Donnerstag einen 5 km Tempodauerlauf.

Ergebnis: ja, man kann schnell laufen und Tempoeinheiten absolvieren.

Diese 5 km Tempodauerläufe fühlten sich an wie früher.

Hier die wöchentlichen Ergebnisse über einen Zeitraum von 6 Wochen: