BITTERSTOFFE | Ernährungstraining Augsburg


Laufinstinkt+® Therapie & Training | Augsburg

BITTERSTOFFE | Ernährungstraining Augsburg


Bitterstoffreich: Chicoreé-Salat | Laufinstinkt+®
Bitterstoffreich: Chicoreé-Salat | Laufinstinkt+®

Ich liebe alles, was bitter schmeckt.

Warum -? Weil mein Körper darum "bittet".

Wie beim Lauftraining, höre ich auch beim Ernährungstraining auf die "Innre Stimme".


Bitterstoffe sind im wahrsten Sinne des Wortes natürlich. Sie kommen in fast allen Pflanzen vor - dort zumeist in der Funktion, Fressfeinde fern zu halten, für die der Geschmack - anders als für mich - ungenießbar ist.



Verdauungssäfte


Bei Menschen aber fördern Bitterstoffe die Durchblutung, Verdauung sowie das Ausleiten von Schad- & Giftstoffen, stärken das Immunsystem und regen schon bei der Aufnahme im Mund den Fettstoffwechsel in Leber und Galle an. Man probiere nur ein Blatt Beifuß oder Löwenzahn und registriere bewusst den sich dann schnell einstellenden erhöhten Speichelfluss im Mund.


Durch ihre verdauungssafterzeugenden und somit verdauungsfördernden Eigenschaften wirken Bitterstoffe wie ein Training auf die Schleimhaut des Verdauungstraktes. Der bittere Geschmack lässt sie zunächst zusammenziehen und dann wieder ausdehnen. Schlacke-, Gift- und andere Schadstoffe sowie Krankheitserreger werden so schneller ausgeschieden.



Leberkräuter


Da Bitterkräuter auch die Leber stimulieren und schützen, werden sie z.T. auch als Leberkräuter bezeichnet. Eine gesunde Leber und ein gesunder Verdauungsapparat sind Voraussetzung für einen gesunden Organismus. Somit ist der Einsatz bitterer Heilkräuter als Bestandteil ganzheitlicher Therapien sehr empfehlenswert und sinnvoll.


Bitterstoffreich: Endivie | Laufinstinkt+®
Bitterstoffreich: Endivie | Laufinstinkt+®

Seit der Antike, von Hippokrates (griechischer Urvater der heutigen Ärzte), Hildegard von Bingen im Mittelalter und Leonhart Fuchs, Ernährungswissenschaftler

in der frühen Neuzeit, werden Bitterkräuter in unterschiedlichen Rezepten gegen verschiedene innere Beschwerden empfohlen.

Eine mögliche wissenschaftliche Erklärung für die allgemeinen positiven Effekte sind die Bitterstoffrezeptoren im Darm.

Diese könnten zu Rückwirkungen auf das zentrale und vegetative Nervensystem führen.



Abnehmen


Dass Bitterstoffe die Magen- und Gallensaftsekretion steigern und verdauungsfördernd wirken, kann auch genutzt werden, um das Abnehmen zu erleichtern. Durch den bitteren Geschmack lässt der Appetit schneller nach, sodass man weniger isst und insbesondere Heißhunger auf Süßes bremst. Da bittere Lebensmittel i.d.R. auch deutlich weniger Kalorien als Süßigkeiten enthalten, können sie beim Abbau von Übergewicht gleich doppelt helfen.



Bitterkräuter


Löwenzahn, Endivie, Radicchio, Wegwarte (Zichorie), Artischocke, Chicoreé, Mariendistel, Beifuß, Wermut, Birkenblätter, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Curcuma, Ingwer, Fenchel, Schwarzkümmel und Tausengüldenkraut sind Beispiele für Bitterkräuter, die sich kulinarisch oder als Arznei zum Wohle der Gesundheit einsetzen lassen.

In vielen kultivierten Gemüsesorten wurden und werden die Bitterstoffe - und damit ihre Heilkraft - allerdings leider herausgezüchtet und so gesundheitlich entwertet, wohingegen

in Wildkräutern noch hohe Gehalte an gesundheitsfördernden Bitterstoffen enthalten sind.



Bitterstofftropfen, Kräuterbitter & Espresso


Wer sich mit Wildkräutern und Kräuterpädagogik nicht so gut auskennt muss aber nicht resignieren. Zwar geben bittere Kultur-Lebensmittel wie Pampelmusen, Chicoreé, Radicchio, Linsen, Kohlrabi, Artischocken, grüner Tee oder Hopfen (im Bier) nicht mehr genügend Bitterstoffe her, um die Lust auf Süßes einzudämmen; um den Appetit zu zügeln, kann aber auf konzentrierte Bitterstofftropfen aus der Apotheke zurückgegriffen werden - am besten vor jeder Mahlzeit und bei Heißhungerattacken einzunehmen.