GESUNDE, ARTGERECHTE ERNÄHRUNG 2/2 | Ernährungstraining Augsburg


Laufinstinkt+® Therapie & Training | Augsburg

GESUNDE, ARTGERECHTE ERNÄHRUNG 2/2

Ernährungstraining Augsburg


Gesunde, artgerechte Ernährung | Laufinstinkt+® Therapie & Training

Dies ist der Teil 2/2 des BLOG-Beitrags "Gesunde, artgerechte Ernährung"

im Rahmen des Ernährungstrainings von Laufinstinkt+® Therapie & Training Augsburg.

Behandelt werden die Themen Fettleber, Migräne, Reizdarm, Diabetes mellitus Typ 2,

allesamt als zusammenfassende Inhaltsangabe aus dem Buch "Artgerechte Ernährung"

des Ernährungsmediziners Dr. Matthias Riedl (einer der "Ernährungs-Docs"),

inkl. dreier Top-Lebensmittel gegen jedes dieser vier Volksleiden.

Hinweis: Teil ½ dieses Beitrages (Themen: Atherosklerose, Bluthochdruck, Demenz)

ist nachlesbar, unter: https://bit.ly/3goXBLk




Fettleber


Bei einer Fettleber lagern sich Fette (vor allem Triglyzeride) in der Leber ein.

Man unterscheidet folgende Schweregrade einer Fettleber:

  • Leichtgradig: Weniger als ⅓ der Leberzellen sind übermäßig verfettet.

  • Mäßiggradig: Weniger als 2/3, aber mehr als ⅓ sind übermäßig verfettet.

  • Schwergradig: Mehr als zwei Drittel der Leberzellen sind übermäßig verfettet.

Obwohl sie anfangs kaum Beschwerden bereitet, kann die Fettleber gravierende Folgen haben: Bleibt sie lange unerkannt und unbehandelt, verändert sich die Organstruktur und Entzündungen entwickeln sich (Hepatitis). Außerdem kann sich als schwerwiegendste Komplikation zwischen den Leberzellen mehr Bindegewebe bilden und das Gewebe vernarbt (Leberzirrhose). In diesem Fall hilft keine Fettleber-Therapie mehr.


Von der häufigsten chronischen Lebererkrankung sind in Deutschland etwa 20 % betroffen. Die meisten erkranken zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Dennoch kann es auch bei Kindern und Jugendlichen schon zu einer Leberverfettung kommen. Die Erkrankung wird medizinisch nach Ursachen in eine alkoholische und eine nicht alkoholische Form unterteilt.


Alkohol ist der Auslöser der alkoholischen Fettleber (AFLD; Alcoholic fatty liver disease). Die nicht alkoholische Fettlebererkrankung wird auch als Wohlstandserkrankung bezeichnet. Männer sind davon weniger betroffen als Frauen.



Spinat, Grapefruit, Löwenzahn.


Was dagegen hilft:

  • Grapefruit: Die Zitrusfrucht ist reich an Vitalstoffen – darunter Vitamin C sowie die an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligten B-Vitamine. Die Bitterstoffe in der Frucht regen besonders die Fettverdauung an.

  • Spinat: Die Folsäure im Spinat kommt Leber und Nieren zugute. Zudem enthält er reichlich Ballaststoffe, die die Darmpassage regulieren. Das Chlorophyll begünstigt die Ausscheidung von Giftstoffen und Fetten, die sich in der Leber stauen.

  • Löwenzahn: Wurzel wie Blätter gehören zu den Bitterkräutern der Naturheilkunde. Sie stimulieren die Verdauung und die Gallenproduktion in der Leber. Zur Leberreinigung eignen sich Löwenzahn-Tee, gepresster Frischsaft oder Salat.



Migräne


Frauen zwischen 35 und 45 sind am häufigsten betroffen und dreimal öfter als Männer.

Auch Kinder können Migräne-Anfälle bekommen: 4 - 5 % aller Schulkinder sind betroffen. Die Kopfschmerzerkrankung tritt anfallsartig und periodisch auf.



Ingwer, Seefisch, Butter.


Was dagegen hilft:

  • Ingwer: Schmerzhemmende Inhaltsstoffe wie Gingerol gelten als Attackenbremse. Für empfindliche Gaumen: rohe Stücke mit heißem Wasser als Tee aufbrühen.

  • Seefisch: Fettreiche Seefische wie Makrele, Hering und Lachs sind Toplieferanten für Omega-3-Fettsäuren. Sie halten die Gefäße geschmeidig und schützen vor Entzündungen und Plaques.

  • Butter: Sie versorgt die Zellen mit Alpha-Linolensäure. Die hält die Zellmembran geschmeidig und sorgt für eine gute Fließeigenschaft des Bluts. Ideal ist Süßrahm- oder Sauerrahmbutter.



Osteoporose


Knochen bestehen aus Kalzium und Phosphat und einem besonderen Gewebe, das ihnen Stabilität und Form verleiht (Matrix). Im Lauf des Lebens befinden sich die Knochen ständig im Umbau. Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die sich durch eine Minderung der Knochenmasse manifestiert, welche durch eine Verschlechterung des Aufbaus und der Funktion des Knochens entsteht.


I.d.R. sind ältere Menschen im Alter von über 50 Jahren davon betroffen. Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann leidet hierzulande unter dem Knochenschwund. Im Extremfall kann ein Patient pro Jahr bis zu 6 % seiner Knochenmasse verlieren.


Bei 95 % der Patienten wird eine primäre Osteoporose diagnostiziert. Sie entsteht entweder durch den Östrogenmangel nach den Wechseljahren (bei Frauen) oder durch den erhöhten Knochenabbau im höheren Alter (beide Geschlechter). Nur bei wenigen Osteoporose-Patienten (5 %) ist der Knochenschwund die Folge von anderen Erkrankungen

oder von der Einnahme bestimmter Medikamente (sekundäre Osteoporose).



Kohl, Pflaumen, Mandeldrink.


Was dagegen hilft:

  • Kohl: Neben dem Sonnenvitamin D und Kalzium ist Vitamin K der dritte wichtige Vitalstoff im Anti-Osteoporose-Bund. Es hilft dem Körper, das für die Knochenfestigkeit wichtige Osteocalcin zu bilden, und ist enthalten in grünem und rotem Gemüse, Kohl, Milchprodukten und Geflügel.

  • Pflaumen: Pflaumen enthalten Polyphenole, sie wirken als starke Antioxidantien und helfen, den Knochenverlust zu reduzieren. Pflaumen sind außerdem sehr reich an den Spurenelementen Bor und Kupfer, die für die Knochenbildung sehr wichtig sind.

  • Mandeldrink: ist reich an Kalzium und Flavonoiden. Beides schützt die Zellen. Des Weiteren enthält er viel Magnesium, das für den Knochenerhalt unentbehrlich ist.



Reizdarm


Unter dem Begriff "Reizdarmsyndrom" (RDS) versammeln sich viele verschiedene, stets wiederkehrende Beschwerden, die meist über mehrere Monate oder Jahre hinweg auftreten, dabei aber keine erkennbare körperliche Ursache haben. Häufig ist der Nahrungstransport im Dickdarm gestört, aber auch Magen und Dünndarm können betroffen sein.


Je nachdem, welche Krankheitsanzeichen im Vordergrund stehen, unterscheidet man vier Krankheitstypen: Durchfalltyp, Verstopfungstyp, Schmerztyp und Blähungstyp.

Neben diesen Hauptformen gibt es auch Mischtypen. Außerdem kann der eine Krankheitstyp auch in einen anderen übergehen oder sie wechseln einander ab.



Paprika, Flohsamen, Papaya.


Was dagegen hilft:

  • Flohsamen: Die Samen einer Wegerichart bestehen bis zu 90 % aus Ballaststoffen. Bei Zugabe von Wasser quellen sie zu einem Gel auf, das sich schützend über die irritierte und entzündete Darmschleimhaut legt. Gut bei Durchfall und Verstopfung.

  • Paprikaschoten: Sie enthalten wenige Oligosaccharide, die im Dünndarm nicht ausreichend abgebaut werden und Beschwerden bereiten können. Zudem sind sie reich an Vitamin C und A.

  • Papaya: Sie ist eine der Vitamin C-reichsten Früchte überhaupt und reich an zahlreichen verdauungsfördernden Enzymen. Papain kann Nahrungseiweiß spalten und ist dem körpereigenen Verdauungsenzym Pepsin sehr ähnlich.



Diabetes Typ 2


Diabetes mellitus (Griechisch: honigsüßer Durchfluss) ist eine Stoffwechselerkrankung,

bei der die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zellen gestört ist, wodurch sich der Blutzuckerspiegel erhöht. Etwa sechs Millionen Deutsche werden wegen Diabetes behandelt. Rund 300.000 haben Diabetes Typ 1 – davon 25.000 Kinder.


Etwa 90 % der Betroffenen leiden an Typ-2-Diabetes.

Von ihnen sind die meisten erwachsen beziehungsweise sogar über 60 Jahre alt. Erschreckenderweise nimmt v.a. die Betroffenenzahl bei Kindern und Jugendlichen stetig zu. Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich bei ihnen in den letzten Jahren verfünffacht.


Die Bauchspeicheldrüse bildet zu Beginn der Erkrankung noch ausreichend Insulin,

das aber nicht mehr an den Zellen wirken kann. Man spricht dann von einer Insulinresistenz. Die gleicht der Körper anfangs aus, indem die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produziert. Anfangs treten bei Typ-2-Diabetes deshalb meist keine oder kaum Krankheitszeichen auf.


Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und wird oft erst spät erkannt.

Im weiteren Verlauf der Typ-2-Diabetes kann die Insulinproduktion immer weiter abnehmen, weil die Bauchspeicheldrüse durch die Überbeanspruchung erschöpft.

Dann wird auch bei dieser Form des Diabetes eine Insulintherapie nötig.

Durch eine Ernährungsumstellung kann der Teufelskreis der Überlastung

der Bauchspeicheldrüse durchbrochen werden.


Vorsicht: Ein früher Einsatz von Insulin, wie in Deutschland üblich, steigert das Gewicht

und gießt damit Öl ins Feuer. Schäden an den Blutgefäßen sind gefürchtet!

Besser: Ernährungsumstellung mit Medikamenten kombinieren, die das Gewicht senken.


Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel hat viele negative Folgen.

Gefürchtet sind die Schäden an den Blutgefäßen (Arterien): Diabetes kann zu Mikro-

und Makroangiopathien führen. Diese sind mit der Atherosklerose vergleichbar.

Bei der Mikroangiopathie sind kleinere Gefäße betroffen.

Werden die Herzkranzgefäße in Mitleidenschaft gezogen, kann Herzinfarkt die Folge sein.

Allerdings sind die Beschwerden, die einem Infarkt in der Regel vorangehen – etwa Brennen, Enge- oder Druckgefühl hinter dem Brustbein – bei Diabetikern wegen der gleichzeitigen Nervenschädigungen oft nur schwach ausgeprägt.

Deshalb wird ein Infarkt manchmal gar nicht oder erst spät bemerkt.

Im Gehirn führt die Gefäßerkrankung bei jedem zehnten Diabetiker zu einem Schlaganfall. Außerdem können die größeren und mittleren Blutgefäße der Beine eingeengt oder sogar verschlossen sein. Diese Erkrankung tritt bei jedem fünften Diabetespatienten auf.

Auch hier können Schmerzen als Warnsignal fehlen.


Mögliche weitere Folgen sind:

  • Schädigungen am Auge (diabetische Retinopathie)

  • der Nieren (diabetische Nephropathie)

  • und des Nervensystems (diabetische Neuropathie)

Eine weitere Folgeerkrankung ist das diabetische Fußsyndrom, das auch durch Schäden an den Nerven und Gefäßen entsteht.


Apfelessig, Mandeln, Aloe Vera.


Was dagegen hilft:

  • Apfelessig: In Kombination mit kohlenhydratreichen Speisen erhöht Apfelessig die Insulinsensitivität. Eine Studie ergab, dass 2 EL Apfelessig zu kohlenhydratreicher Mahlzeit bis zu 30 Minuten nach dem Essen den Insulinspiegel senken.

  • Mandeln: Pflanzliches Eiweiß und gute Fette reduzieren den Appetit, lassen den Blutzucker nur minimal ansteigen, blutzuckersenkende Hormone werden aktiviert, bekämpfen die stille Entzündung und senken die Cholesterin - und Blutdruckwerte.

  • Aloe Vera: hilft, Nüchtern-Blutzuckerspiegel zu senken. Enthält antihypoglykämisch wirksame Phytosterole. Empfehlung: Je 1 EL vor dem Mittag - und Abendessen.


* * *



Lauftraining und Ernährungstraining bei Laufinstinkt+® zur Bildung einer eigenen, aktiven Breitband-Gesundheitsstrategie.


Interessiert daran?

Dann melde dich, wir können darüber reden!

Ernährungsgesundheitssportliche Grüße

Burkhard Boenigk

© Laufinstinkt+® 2020
Dr. Burkhard Boenigk, Inhaber von Laufinstinkt+® Therapie & Training | Augsburg

Anmerkung

Die in diesem Artikel veröffentlichten Empfehlungen, Rezepte und Anleitungen wurden vom Verfasser sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann dennoch nicht übernommen werden. Ebenso ist die Haftung des Verfassers für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.

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