LEINSAMENBROT | Ernährungstraining, Kräuterpädagogik


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LEINSAMENBROT | Ernährungsstrategie

Aus gewissen ernährungsphysiologischen Gründen hatte ich vor einiger Zeit

den Konsum von Süßgräsern (u.a. und insbesondere Weizen) und deren Produkte (Nudeln und Brot) ausgesetzt und sie weitgehend durch Pseudogetreide

(u.a. Quinoa, Amaranth, Buchweizen) und deren Produkte substituiert.

Brot blieb außen vor.

Nun hat mich mein davon unberührter, stets hoher Konsum an Lebensmitteln

aus der Nüsse-Kerne-Samen-Fraktion auf die Idee gebracht,

eben damit zu versuchen, ein 100% veganes Brot zu backen.

Rein technisch sollte es über den hohen Schleimstoffgehalt von Leinsamen gelingen,

auf tierisches Klebe-Eiweiß komplett zu verzichten.

So reflektierte ich noch einmal die Gründe,

wegen der ich Brot vor einiger Zeit abgesetzt hatte:

Nicht konventionell bzw. industriell, sondern Bio.

*

Nicht aus Vollkorn, sondern aus vollem Korn.

*

Nicht ein ein-, sondern mehrdimensionales Mikronährstoffprofil.

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Nicht auch Ballaststoffe enthaltend, sondern reich an Ballaststoffen.

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Nicht eine hohe, sondern geringe insulinogene Antwort.

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Nicht weitgehend, sondern 100% pflanzlich und mikrobiomfidel.

Alle 6 Kriterien schienen mir über die Nüsse-Kerne-Samen-Fraktion erfüllbar.

Damit wurde die Tür zu einem Brot für mich wieder geöffnet.

Folgende Inspiration für "mein" Nüsse-Kerne-Samen-Brot

gebe ich hier zum Besten:

Werkzeuge

Rührschüssel + Spatel oder Löffel

Schneebesen (geht auch ohne)

Elektrisches Handrührgerät (geht auch ohne, dann aber sehr mühsam)

Rezept

für ein ca. 750 g schweres Brot (Trockenmasse ca. 560 g)

Ergibt etwa 16 Scheiben.

150 g Leinsamenmehl

(ich nehme Samen und mahle sie im Hochleistungsmixer unmittelbar zuvor zu Mehl)

100 g Leinsamen

100 g Walnüsse

100 g Sonnenblumenkerne

50 g Flohsamenschalen

5 EL Walnussöl

1 TL Zucker (am besten Rohrzucker