"EnduraCool" Kühltuch | Lauftherapie, Laufkurse, Lauftraining


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"EnduraCool" Kühltuch | Lauf-Coaching

#Produkttest #Ausrüstung #Kühlung #Hitze #Schweiß

Eines meiner persönlichen Highlights auf der diesjährigen Ispo war ein Tuch namens "EnduraCool" - made in China für Mission Products Holding, NYC. USA.

Kontakt: Stevo Spahr, Berlin, Tel.: 01512-41110331, Emai: stevo@gmx.com.

Web: http://www.missionathletecare.com/products/cooling-towel?variant=10374223301.

Laufinstinkt+ Enduracool Produkttest B

Die praktische Funktions-Demo vor Ort war ebenso kurz und einfach wie überzeugend:

Das Tuch (ca. 30 x 85 cm)

kurz in handwarmes Wasser getaucht, ausgedrückt, 20s an der Luft geschwenkt, hiernach noch ein paar mal schnell auseinander gestreckt und schon war "EnduraCool" aktiviert.

Ergebnis: Die Oberflächentemperatur sank innerhalb von 60 Sekunden

von 33°C auf 18°C.

Der Effekt beruht auf dem physikalischen Prinzip der Verdunstungskälte

und funktioniert mit Wasser ebenso wie mit Schweiß.

Das ist nicht neu und jeder, der Sport betreibt, kennt den "Post Exercise Chill Effekt", also das Auskühlen, wenn nach dem Training Schweiß hautnah verdampft.

Neu ist aber die Höhe dieses Effekts und die Höhe der Temperaturabfallrate.

Um beides zu erreichen, bedarf es gleich mehrer Voraussetzungen:

1. Schweißaufsaugender Stoff und größtmögliche flächige Verteilung der Flüssigkeit (Schweiß oder Wasser) auf

2. hydrophilen, aber nicht hygroskopischen Faserermaterialien: die Flüssigkeit (Wasser oder Schweiß) darf nicht abperlen, sondern hat auf der Faseroberfläche zu kapillarisieren, nicht aber in die Faser einzudringen (wie z.B. im Falle von Baumwolle und anderen nativen Fasermaterialien) und einer direkt der

3. Luft zugewandten Oberfläche, nicht nur des Garns, sondern der einzelnen Kapillaren im Garn, eines

4. Luftstroms (durch Wind und/oder Bewegung erzeugt) und eines

5. möglichst hohen Parialdruckgefälles, von der Haut zur Umwelt gerichtet (in den Tropen, bei 100% rel. Feuchte, funktioniert dieser Verdunstungseffekt nicht).

Ganz offensichtlich haben sich die beteiligten Textil-Ingenieure hierüber Gedanken gemacht und ein paar neue Schlüsse daraus gezogen, die sie bei der Entwicklung des Stoffes für dieses "Zaubertuch" umgesetzt haben:

Die Maschenware bestehend zu 90% aus Polyester- und 10% Nylon-Mikrofasergarnen, mit abstandshaltenden (steif-elastische) Kapillaren, die eine höhere, direkt der Luft zugewandte, Oberfläche nicht nur bei den Garnen, sondern auch - und das scheint das besondere - zwischen den Garn-Kapillaren erzeugen und erst darüber die entscheidend höhere Luftstromdurchgängigkeit und damit höhere Verdunstungsrate bzw. Temperaturabfallrate ermöglichen als das bei anderen Textilien möglich ist.

Einfach veranschaulichen und verstehen kann man das, wenn man sich zwei

gleich große Tropfen Wasser vorstellt, wobei der eine die kleinstmöglichste (Kugel)

und der andere die größtmöglichste (mono-molekularer H2O-Film) annehmen soll.

Jeder kann sich vorstellen wie die Verdampfungsrate aussehen würde: Der Tropfen

würde successive nach und nach, der Film aber schlagartig im ganzen verdampfen.

Die thermodynamische Energiemenge ist am Ende zwar gleich groß, aber die Verdampfungsrate und damit Verdungskälterate extrem unterschiedlich.

Mit "EnduraCool" ist es offensichtlich gelungen, das Verdampfungsgeschehen

Laufinstinkt+ Enduracool Produkttest A