PULSOXIMETER ZUR TRAININGSSTEUERUNG | Lauftherapie, Laufkurse, Lauftraining


Laufinstinkt+® Therapie und Training | Augsburg

PULSOXIMETER ZUR TRAININGSSTEUERUNG

Lauf-Coaching


Laufinstinkt.de - Pulsoximeter zur Trainingssteuerung - Bild 1

Pulsoximeter sind bekannt aus dem medizinischen Bereich. In Krankenhäusern beispielsweise werden sie stationären Patienten häufig auf einen ihrer Finger gesteckt.

So dienen sie der Sofort-Messung und der kontinuierlichen Überwachung

  1. der nicht invasiven* arteriellen Sauerstoffsättigung SpO2 des Hämoglobins und

  2. der Herzfrequenz (Pulsfrequenz)

*) Nichtinvasiv: zur Messung NICHT in den Körper eindringend.

Aber auch für gesunde, insbesondere Sport treibende, Menschen ist ein Pulsoximeter für Trainingssteuerung und Monitoring im Ausdauersport von Nutzen mit hohem Praxiswert:

Es muss unmittelbar nach dem Belastungsende einer ausdauersportlichen Belastung keine Arterie an Hals oder Handgelenk fingersensorisch gesucht, gefunden, länger gehalten, die Pulsschläge pro Zeiteinheit richtig gezählt und dann auch noch mit einem Faktor X multipliziert werden, um die Herzfrequenz zu berechnen, die während dieses Procederes wieder sinkt und damit eben auch nicht mehr die „unmittelbare“ Herzfrequenz nach Belastungsende mehr ist. Der hier verwendete Pulsoximeter weist die Herzfrequenz bereits 8 Sekunden nach dem Aufstecken auf einen Finger aus.

Da das Gerät klein, leicht und per Hängeband und kleiner Gürteltasche portabel ist,

kann es beim Training komfortabel mitgeführt und so „InSitu“ genutzt werden.

„Das geht mit jeder modernen Laufuhr aber auch“ mag der der Leser denken. Stimmt.

Insofern mag ein Mehrwert für das Gerät geg. Laufuhren noch nicht erkennbar sein.

Ich nutze das Gerät aber auch zum Erfassen des Ruhepulses. Dabei handelt es sich um jene Herzfrequenz, die sich nach dem Schlaf, frühmorgens (noch im Bett liegend und gerade die Augen öffnend), eingestellt hat. Dann messe ich den „Ruhepuls“ mit diesem Gerät bzw. lasse ihn von und bei meinen Kursantinnen und Kursanten damit messen. Dafür liegt es am Bett.

Der Ruhepuls ist ein entscheidender Wert, um die Trainingssteuerung im Ausdauersport richtig ausrichten und einstellen zu können.

Abseits dessen bietet ein Pulsoximeter aber noch die Möglichkeit, die aktuelle arterielle Blutsauerstoffkonzentration zu messen. Bei kranken wie bei gesunden Menschen ist die Sauerstoffsättigung (SpO2) eine wichtige Kenngröße zur Beurteilung der Atemfunktion, der Leistungsfähigkeit und damit der Gesundheit. Von ganz besonders hohem Interesse ist die Kenntnis des SpO2 aber bei Sportlern - insbesondere dann, wenn sie sich in veränderten Höhenlagen befinden bzw. dort trainieren.

Die Sauerstoffsättigung gibt an, wie viel Prozent des Hämoglobins (Farbstoff der roten Blutkörperchen) im arteriellen Blut mit Sauerstoff (O2) beladen sind. Einem niedrigen Sauerstoffsättigungswert liegen überwiegend Erkrankungen (Atemwegserkrankungen, Asthma, Herzinsuffizienz etc.) zu Grunde. Bei Menschen mit niedrigen SpO2-Werten kommt es vermehrt zu Atemnot, Herzfrequenzerhöhung, Leistungsabfall, Nervosität und Schweißausbrüchen. Eine ärztliche Kontrolle ist dann angeraten.

Bei dem hier verwendeten Gerät handelt es sich um das „beurer PO 30 Pulsoximeter“.

Im Gerät treffen 2 Lichtstrahlen ≠ Wellenlänge auf den eingelegten Finger.

Allen relevanten Werten in den nachfolgenden Tabellen liegt dieses Gerät zu Grunde.

Als Vergleichsreferenz (s. Tab. 3) diente als Laufuhr eine apple Watch, Serie 5.

Ihr wird eine besonders hohe Genauigkeit beim Erfassung der Herzfrequenz attestiert (s. Testbericht: https://www.navigation-professionell.de/apple-watch-test-gps-herzfrequenz/).

Laufinstinkt.de - Pulsoximeter zur Trainingssteuerung - Bild 4

Tab.1: Beurteilung der arteriellen Sauerstoffsättigung SpO2.

Gilt NICHT für Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Asthma, Herzinsuffizienz, Atemwegserkrankungen) und bei Aufenthalt in Höhenlagen > 1.500 m.

Laufinstinkt.de - Pulsoximeter zur Trainingssteuerung - Bild 5

Tab.2: Auswirkungen ≠ Höhenlagen auf den arteriellen Sauerstoffsättigungswert

sowie deren Folgen für den menschlichen Organismus.