INTERVALLFASTEN - TEIL 3/3 | Ernährungstraining, Kräuterpädagogik


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INTERVALLFASTEN - Teil 3/3 | Ernährungsstrategie

Zwei Teile dieser Reihe wurden hier bereits veröffentlicht

Intevallfasten - Teil 1/3

Intervallfasten- Teil 2/3

Dieser dritte Teil hat es noch einmal richtig in sich.

Es wird aufgezeigt, wie über Intervallfasten ernsthaften Gesundheitsrisiken

moderner Zivilisationskrankheiten begegnet werden kann.

Am 07. April 2019 erschien dazu in Focus Online folgender Artikel,

den ich hier im Folgenden ungekürzt wider gebe:

Intervallfasten

Nicht nur die Leber profitiert

Sechs Gründe, warum es so gesund ist und funktioniert

Quelle: Focus Online 07.04.2019.

Wer im neuen Jahr schlank und gesund sein möchte, liegt mit Intervallfasten richtig. Neben unkompliziertem Abnehmen hat es nämlich viele positive Effekte auf die Gesundheit: etwa, dass Arteriosklerose verschwinden kann und die Leber sich erholt

und das Bauchfett reduziert werden kann.

Intervallfasten gibt es in verschiedenen Variationen.

Immer steht jedoch eines im Vordergrund: Essen ist nur in einem bestimmten Zeitfenster erlaubt. Beliebt ist vor allem die 8:16-Methode: In einem Zeitfenster von acht Stunden darf gegessen werden, darauf folgen 16 Stunden Essensverzicht.

Welche Wirkung hat Fasten?

Die Fastenzeit kann die Stoffwechsellage im Körper verändern.

Einerseits lösen sich dadurch Fettdepots auf, und zwar an der richtigen Stelle. Andererseits beseitigt Intervallfasten die wichtigsten Risikofaktoren für ernsthafte Leiden, manche Krankheiten könnten dadurch sogar fast geheilt werden.

Allerdings ist diese Diätform noch relativ jung und außer Studien mit geringer Teilnehmerzahl oder Tieruntersuchungen sind große, valide Studien eher selten.

Als gesichert gelten jedoch heute bereits einige beachtliche Wirkungen

von Intervallfasten auf die Gesundheit.

1. Intervallfasten greift gezielt das gefährliche Bauchfett an

Das sogenannte viszerale Fett, das sich direkt vorne in der Körpermitte ansammelt,

ist besonders gefährlich für die Gesundheit, weil es unter anderem wie ein eigenständiges Organ Hormone und Entzündungsstoffe produziert.

Bereits von außen erkennbar ist die riskante Fettansammlung als strammer, sogenannter Bierbauch oder Kugelbauch. Im Gegensatz dazu ist der Fettbauch,

der sich vor allem in hängenden Wülsten ausdrückt, zwar kosmetisch ebenfalls unschön, doch gesundheitlich nicht ganz so gefährlich, weil sich das Fett unter der Haut abgelagert hat und keine Organe betrifft.

Intervallfasten reduziert das viszerale Fett ebenso effektiv wie eine Diät, bei der dauerhaft Kalorien reduziert werden, zeigt eine aktuelle

Studie, die im „American Journal of Clinical Nutrition“

veröffentlicht wurde.

2. Diabetes vorbeugen, gegen Prädiabetes

Sinnvoll ist Intervallfasten auch im Zusammenhang mit Diabetes-Prävention.

Das ist wichtig für diejenigen, die bereits übergewichtig sind und damit ein Risiko

für Typ-2-Diabetes haben. Empfehlenswert ist diese Diätform jedoch vor allem

für Menschen mit Prädiabetes. Diese Frühform bedeutet, dass die Blutzuckerwerte erhöht sind, allerdings noch nicht die für Diabetes typische Höhe erreicht haben.

Oft besteht bereits Insulinresistenz. Das bedeutet, die Zellen öffnen sich dem Energielieferanten Insulin nicht mehr, Insulin und Zucker reichern sich im Blut an

und schädigen die Gefäße.

Intervallfasten setzt genau an diesem Punkt an.

Es kann die Insulin-Empfindlichkeit der Zellen wieder erhöhen

und der Blutzucker wird dadurch schneller abgebaut, worauf Studien hinweisen.

Auch die Bildung neuer insulin-produzierender Zellen in der Bauchspeicheldrüse

könnte Intervallfasten anregen.

3. Fettleber wird „schlank“

Fettablagerungen in der Leber erhöhen das Risiko für Diabetes, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Oft ist Alkohol Ursache für die Fettleber, immer häufiger jedoch zu viel Fett und Zucker in der Nahrung. Jeder fünfte Deutsche leidet unter einer nicht-alkoholischen Fettleber. Intermittierendes Fasten greift das gefährliche Organfett der Leber an, weil bei dieser Diät der Körper von Kohlenhydrat- auf Fettstoffwechsel umstellt. Fett wird dadurch besonders rasch abgebaut.

4. Anti-Aging für das Gehirn

Vor allem bei den Gedächtnisfunktionen könnte Intervallfasten wie Anti-Aging wirken, darauf deutet eine US-Studiehin, die an Mäusen durchgeführt wurde. Demnach verzögern sich altersbedingte Gehirnveränderungen, etwa der motorischen Koordination, Lern- und Merkfähigkeit nehmen zu. Zusätzlich nimmt der oxidative Stress der Zellen ab, der bekanntlich mit Alterungserscheinungen, aber auch Krankheiten verbunden ist.

Ob dieser Effekt auch auf den Menschen zutrifft,

ist allerdings noch nicht ausreichend belegt.

5. Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen

Die Kombination der Risikofaktoren:

Übergewicht, dabei vor allem Fett am Bauch,

Fettstoffwechselstörungen mit zu viel schädlichem LDL-Cholesterin-Blutwerten, zu geringem günstigen HDL-Cholesterin,

erhöhtem Blutzucker und

Bluthochdruck

werden als Metabolisches Syndrom bezeichnet.

Knapp jeder dritte in Deutschland lebende Mensch ist davon betroffen

und damit stark gefährdet, Arteriosklerose und die Folgekrankheiten zu bekommen, von Nieren- und Augenschwäche bis zu Schlaganfall und Herzinfarkt.

Intervallfasten stellt eine wirksame Methode dar, dem metabolischen Syndrom vorzubeugen, es abzuschwächen und damit Arteriosklerose zu verhindern,

was bereits verschiedene Studien darlegten.

Erhöhte Blutfettwerte sinken, der Blutdruck kann sich normalisieren und Übergewicht wird abgebaut. Damit steigt die Gesundheit der Blutgefäße, die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall sinken.

6. Intervallfasten könnte Krebserkrankung günstig beeinflussen

Besonders interessant jedoch sind Hinweise, nach denen die intermittierende Diät

Krebs vorbeugen könnte und sogar den Verlauf einer bereits manifestierten Krebserkrankung günstig beeinflussen könnte. Michelle Harvie, eine britische Ernährungswissenschaftlerin, die das Prinzip des 5:2- Intervallfastens entwickelt hat, testete diese Diät unter anderem mit Brustkrebspatientinnen.

Im Fokus stand dabei der Zusammenhang Übergewicht und Brustkrebs.

Die Probandinnen durften an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in der Woche nur rund 600 Kilokalorien zu sich nehmen. Nach einem halben Jahr hatten die meisten der Frauen nicht nur deutlich abgenommen, sondern auch ihre Tumormarker

waren zurückgegangen.

Fazit

Mit Intervallfasten lässt sich also nicht nur abnehmen.

Der Wechsel von fasten und essen kann die Prävention und Behandlung

häufiger Krankheiten unterstützen.

Allerdings eignet sich diese Diät nicht für jeden:

Schwangere, Menschen mit Typ-1-Diabetes oder Essstörungen,

unter 18-Jährige sowie alle, die chronisch krank sind oder verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, sollten vorher ihren Arzt fragen.

Interessiert an einer eigenen gesundheitsorientierten Ernährungsstrategie?

Dann melde dich einfach, wir reden darüber.

Gesundheit wünschende Grüße

Burkhard Boenigk

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