ABNEHMEN - GEWUSST WIE | Ernährungstraining


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ABNEHMEN - GEWUSST WIE | Ernährungstraining


Als Langstreckenläufer habe ich die Auswirkungen der Ernährung nach Art,

Qualität und Weise als Einflussparameter erster Ordnung selbst erfahren. In meiner Praxis als Lauftherapeut DLZ® und Dipl.-Ernährungstrainer

habe ich es oft mit mehr oder weniger übergewichtigen "Ü30"-Klienten zu tun. Meine Beobachtung ist, dass es nicht eine Frage ist, ob oder ob sie mich nicht fragen, sondern wann sie mich nach einer gesundheitsorientierten, das Körpergewicht regulierenden, Ernährung und Ernährungsweise fragen.

Das Nachrichtenmagazin Focus betreibt und bedient eine Sparte "Wissen".

In seiner Ausgabe 51/01 2018/19 wurde darin folgender Artikel veröffentlicht,

den ich hier in diesem Zusammenhang ungekürzt wiedergebe:

Übergewicht und Diäten

Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch der Völlerei.

Über die Feiertage verleiben wir uns fettes Gänsefleisch, zuckersüßen Glühwein und Schokoladenplätzchen ein. Jeden Gedanken an überzählige Kalorien verdrängen wir. Nur um im neuen Jahr geknickt in den Spiegel und auf die neuen Rundungen

an Bauch und Po zu blicken.

Mehr als ein Kilo nehmen die Deutschen ab 40 Jahren im Schnitt pro Jahr zu,

das meiste an den Feiertagen.

Zeit für eine Diät, denken sich danach viele. Doch welche soll es diesmal sein?

Keto mit wenig Kohlenhydraten und viel Fett? Paleo mit Fleisch und roher Kost?

Oder doch lieber lntervallfasten mit 16-stündigen Esspausen?

Wie Heilsbotschaften verkünden die Erfinder von Diäten ihre Programme.

Sie formulieren dabei meist ein Rezept für alle.

Und das ist auch ein Grund, warum ihre Programme so oft versagen.

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Stoffwechsel anregen und abnehmen

„Diäten, die nicht individuell abgestimmt sind, schlagen fehl",

erklärt die Hamburger Ernährungsmedizinerin & Buchautorin Anne Fleck.

„Denn jeder Mensch ist anders und isst anders, hat individuelle Verträglichkeiten

und Bedürfnisse, Vorlieben und Traditionen."

Richtige und gesunde Ernährung, diese Erkenntnis setzt sich zZ bei den Experten durch, muss vor allem eines: zu jedem persönlich passen.

Ein Zauberwort der individuellen Ernährung

heißt Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt,

und bezeichnet die Arbeit der winzigen chemischen Fabriken in unseren Körperzellen.

Die Frage ist: Wie effektiv wandeln die Zellen die Bestandteile unserer Nahrung in Energie für Bewegungen um? Wie rasch produzieren sie Proteine für den Aufbau von Muskeln? Und wie viel Energie speichern sie in Form von Fett oder Glukose?

Wir unterscheiden uns darin, wie unser Körper Nahrungsmittel verwertet.

Menschen mit einem trägen Stoffwechsel nehmen leichter zu und haben eher Probleme, Gewicht zu verlieren. Setzt der Körper dagegen in hohem Tempo Stoffe um

und verbrennt er viel Energie, sind die Menschen häufig dünn.

Sie müssen sich oft sogar um jedes Extrakilo mühen.

Bei Kindern und Jugendlichen läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren,

weil ihr Organismus auf Wachstum programmiert ist.

Unser Metabolismus erlahmt, wenn wir älter werden.

Spätestens ab dem 40. Lebensjahr produzieren Männer weniger Testosteron.

Ihre Muskelmasse schwindet pro Jahr um rund 1 %, während der Fettanteil steigt.

Da Fettzellen weniger Energie verbrauchen als Muskeln, sinkt der Kalorienbedarf.