OSMOTISCHER ERNÄHRUNGSFEHLER | Ernährungstraining, Lauftherapie, Laufkurse, Lauftraining


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OSMOTISCHER ERNÄHRNGSFEHLER

Lauf-Coaching & Ernährungsstrategie


Vom 22.-24. März diesen Jahres nahm ich gemeinsam mit meiner guten Lauffreundin Gerlinde erstmals aktiv an Günther Bergs' "Pfälzer Bergland Trail" teil.

Dabei handelt es sich um einen Landschaftslauf für Trail-Runner

und solche, die Naturerlebnisse suchen und genießen wollen.

in 3 Tagesetappen a' 52, 49 und 22 km waren insgesamt 123 km

mit 3.900 Höhenmetern, abzulaufen: LAUFBERICHT.

Laufinstinkt.de - Lauftraining - Osmolare Ernährungsfehler - Bild 1

Die beiden ersten Tage waren bezüglich Tagesablauf, Umfang und Belastung in etwa vergleichbar. Nicht vergleichbar waren meine Ernährungsstrategien während der Belastungen an diesen beiden Tagen. Über deren unterschiedliche Auswirkungen

und Konsequenzen auf die läuferische Ausdauerfähigkeit als Widerstand gegen

lang andauernde körperliche Belastung will ich hier berichten.

Pfälzer Bergland Trail - erster Lauftag

05:30 aufgestanden.

06:00h Frühstück

2 Vollkornbrötchen mit Belag - eines salzig, eines süß

+ Quark + stärkearmes Gemüse + viel schwarzer Kaffee 08:00h Start: 52 km, inkl. 1.800 Höhenmeter.

Laufinstinkt.de - Lauftraining - Pfälzer Bergland Trail 2019 - Bild 2

Bordverpflegung: 1 Liter Wasser, ansonsten keine weitere Nahrung.

Beim Läuten der Mittagsglocken erreichte wir (Gerlinde und ich) nach 28 km

noch immer frisch und gut bei Kräften den einzigen Verpflegungspunkt.

Dort nahmen wir beide größere Mengen unterschiedlicher Feststoff-Nahrung auf.

Ohne zu denken überließ ich mich dem kulinarischen Kontrollverlust und schlang gierig die "üblichen Verdächtigen" in Form von kurzkettigen Kohlenhydrate hinunter: Energieriegel, Schokolade, Nutella-Brot und ca. 50 g Kartoffelbrei.

Außer den ca. 1 g aus den Kartoffeln des Breis nahm ich dabei keine Proteine auf.

Ansonsten trank ich NUR Wasser - sehr viel davon

+ einen schwarzen Kaffee. + 1 Becher Cola.

Schon beim Anlaufen des zweiten Teils merkten wir beide,

dass unsere Beine plötzlich schwer wie mit Blei vollgepackt waren. Das Laufen - selbst das langsame Laufen auf ebener Strecke - war plötzlich äußerst anstrengend und wurde an den folgenden Berganstiegen zur Tortur und Qual.

Es war, als ob uns plötzlich der Energiestecker gezogen war.

Bald sprachen wir nicht mehr viel - konnten es nicht, weil wir beide (jeder für sich)

wie in einem Tunnel liefen. An den Anstiegen stellte sich dann auch noch Schwindel ein.

Ich fühlte mich nicht vor, sondern auf der Grenze meiner Leistungsfähigkeit.

Gerlinde erging es nicht viel besser.

Tatsächlich dachte ich hier daran aufzugeben.

Schließlich brachte das Wasser einer Quelle etwas Besserung,