NUTRIGENOMIK | Ernährungstraining


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NUTRIGENOMIK | Ernährungstraining

Gen-Diäten auf Basis von DNA-Analysen sind im Trend.

Im Internet findet sich eine wachsende Zahl von Anbietern dazu.

Versprochen wird oft punktgenaue Körpergewichtslandung.

Was ist dran - eine neue Methode, die nun für alle zuverlässig und nachhaltig funktioniert

oder Geschäftsmodell analog "Abnehmpillen" und "Formular-Diäten"?

Aus FOCUS 52/01 2018/2019

Ein Königreich für eine Messerspitze Butter

Eine „Gen-Diät" verspricht Abnehmerfolge durch eine DNA-Analyse.

Aber hält die Methode auch, was sie verspricht?

FOCUS-Redakteurin Elisabeth Krafft hat sie getestet.

Ich habe nur ein einziges Mal Diät gehalten.

Das war nach meinem ersten Studienjahr, in dem ich 7 kg zugenommen hatte.

Ich hatte damals wenig Geld, keine Ahnung vom Kochen und mich von Spaghetti, Ketchup und Käse ernährt. Danach strich ich die billige Fertigpasta. Mit Erfolg.

Schon bald war ich die Pfunde wieder los.

Seither sind zehn Jahre vergangen.

Ich habe ein wenig Kochen gelernt und nie wieder an eine Diät gedacht. Bis jetzt.

Als FOCUS das Angebot bekam, die sogenannte Gen-Diät der Kölner Firma CoGap zu testen, meldete ich mich sofort. Ich habe zwar keine Gewichtsprobleme: Bei einer Größe von 1,70 Metern wiege ich 67 Kilogramm. Dennoch treibt mich seit meiner Studienzeit die Frage um: Kann es sein, dass mein Stoffwechsel Kohlenhydrate besonders schnell in Gewicht umwandelt? Der „MetaCheck" des CoGap-Gründers Hossein Askari

soll mir die Antwort liefern.

Per Post erreicht mich das notwendige Equipment:

ein überdimensionales Wattestäbchen, eine Anleitung für einen Wangenschleimhautabstrich und eine Einwilligungserklärung. Kosten: 330 Euro.

Meine Speichelprobe nehme ich unbeobachtet in der Redaktionsküche und komme mir dabei wie ein Verbrecher vor. Ein Labor untersucht sie auf sieben spezielle Gene.

Laut CoGap entscheiden sie darüber, wie gut oder schlecht mein Körper Kohlenhydrate, Fette und Proteine verwertet.

Eiweiß- und Fettverwerter?

Das Ergebnis kommt vier Wochen später und ordnet mich dem Typ "Beta" zu.

Die optimale Ernährung des Beta-Typs ist angeblich besonders protein- und fettreich. Butter und Öl waren dennoch verboten

Fette und Proteine wandelt mein Körper angeblich in Energie um, Kohlenhydrate dagegen in Fettpolster - die Bestätigung meiner Befürchtung.

Mein Lieblingsgericht, Kartoffeln mit Kräuterquark, ist ab sofort tabu.

Mein "personalisierter Diätplan" unterscheidet sich dramatisch von meinem bisherigen Ernährungsstil. Ich soll täglich nur noch drei Hauptmahlzeiten in einem Abstand von mindestens fünf Stunden essen. Allein die Vorstellung macht mich hungrig.

Schließlich retten mich gesunde Snacks durch den oft langen Arbeitstag.

Mein täglicher Kalorien bedarf liegt angeblich bei nur 1473 Kalorien.

Das ist viel weniger, als ich dachte.

Laut Analyse bestimmen meine Gene auch,

mit welcher Sportart ich die meisten Kalorien verbrenne.

Demnach bin ich eher ein Schnellkraft- als ein Ausdauertyp

und sollte zweimal wöchentlich trainieren.

Wenigstens an meinen Kickbox-Workouts muss ich also nichts ändern.

Während der vierwöchigen Abnehmphase wird meine tägliche Kalorienzufuhr

extrem reduziert. Ein strikter und leider einseitiger Ernährungsplan beschränkt den Kohlenhydratanteil in meiner Nahrung auf 30 %. Das entspricht zwei Scheiben Brot/Tag. Zuckerreiche Lebensmittel und Weißmehlprodukte sind komplett gestrichen,

Vollkornprodukte in kleinen Mengen erlaubt.

Butter ersetze ich durch Tomatenmark. Ein Tipp, den mir meine persönliche

CoGap-Ernährungsexpertin Renate Petersen gibt, "damit das Brot nicht so trocken ist". Ein schwacher Trost.

Sehnsucht nach dem Verbotenen

Meine Mahlzeiten bestehen vor allem aus rohem Gemüse, Vollkornbrot, Obst und Naturjoghurt. Und schon nach wenigen Tagen habe ich die immergleichen Gerichte und unzähligen Restriktionen satt. Obwohl ich nicht hungern muss, sehne ich mich bald nach allem Verbotenen: Nudeln, Reis, einem Stück Schokolade und ja, selbst nach Butter.

Nach drei Wochen habe ich mich in einen dieser unerträglichen Menschen verwandelt, die neidvoll auf den prall gefüllten Teller anderer Restaurant-Gäste starren, weil sie sich selbst nur einen Salat bestellt haben.

Mein Partner will seine Pizza bald nicht mehr in meiner Gegenwart essen

und tut es stattdessen heimlich. Wer kann es ihm verdenken?

Immerhin

Die Entbehrungen wirken. Nach vier Wochen bin ich 4 kg leichter.

Fitter oder gesünder fühle ich mich allerdings nicht.

Ab der fünften Woche greift ein Regime, das mir helfen soll,

mein neu erlangtes Gewicht zu halten.

Die Gerichte sind vielseitiger, die Portionen üppiger und halbwegs restauranttauglich. Der Kohlenhydratanteil meiner Mahlzeiten wird auf 52 % erhöht.

Es bleibt jedoch bei maximal drei Mahlzeiten pro Tag.

Diesen Ernährungsplan werde ich niemals durchhalten. Denn ich liebe Ofenkartoffeln und ich habe inzwischen eine Abneigung gegen manche Verbote entwickelt.

Trotzdem hat das Experiment etwas bewirkt: Ich habe herausgefunden,

auf welche Lebensmittel ich verzichten kann und auf welche nicht.

Mit Vollkornbrötchen statt Laugenbretzel kann ich leben.

Mit Tomatenmark statt Butter nicht.

Ob ich Kohlenhydrate wirklich schlechter verstoffwechsle als andere Menschen?

Ich bezweifle es. Dafür habe ich gelernt, wie eine Ernährung sein sollte,

mit der ich mich wohl fühle: abwechslungsreich!

***

Ernährungsgesundheitliche Grüße

Burkhard Boenigk

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