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Es ist mittlerweile unumstritten: Wer sich bewegt, fördert seine Gesundheit. Doch warum eigentlich? Was Sport in unserem Körper bewirkt. In der Apotheken-Umschau erschien dazu ein lesenswerter Artikel, den ich hier teile:

http://www.apotheken-umschau.de/Sport/Weshalb-Bewegung-so-gesund-ist-534569.html von Julia Rudorf, aktualisiert am 03.04.2017

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Sport zur Vorbeugung:

Vor Krankheiten davonlaufen, für die man eigentlich anfällig ist

- teilweise geht das tatsächlich.

Klingt fast zu gut, um wahr zu sein:

ein Allheilmittel, das den ganzen Körper positiv beeinflusst und unsere Gefühle ebenfalls. Das aus unseren Genen das Beste herausholt, Krankheiten verhindert oder schneller heilen lässt und darüber hinaus noch unser Leben verlängern kann. Solche Versprechungen sollten einen eigentlich stutzig machen. Doch das Medikament ist bewährt und bekannt – unter dem Namen Sport oder Bewegung.

Dass körperliche Aktivität "irgendwie" gut für die Gesundheit ist, wird heute kaum mehr hinterfragt. Viele groß angelegte Studien haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass Bewegung eine heilsame Wirkung auf verschiedene Krankheiten ausübt. Jetzt erlebt die Forschung zur Wirkung von Sport einen neuen Boom.

Viele Fragen sind noch offen

Die Effekte auf unsere Gesundheit lassen sich immer genauer beziffern und einzelnen Krankheitsbildern zuordnen – von Depression bis Prostatakrebs. Gleich­zeitig sind noch

viele Fragen offen. Welche Patienten brauchen welchen Sport? In welcher Dosierung? Und vor allem: Was passiert eigentlich im Einzelnen im Stoffwechsel, im Immunsystem oder im Erbgut, wenn wir trainieren?

Eine Wissenschaftlerin, die schon fast 20 Jahre lang nach Antworten sucht, ist Professorin Karen Steindorf. Sie leitet am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ)

in Heidelberg die Abteilung Bewegung, Präventionsforschung und Krebs. Zuvor arbeitete sie in der Pharmaindus­trie. Dass die Wirkung von Sport ähnlich penibel untersucht werden sollte wie die von Tropfen und Tabletten, stand für sie bei ihrem Wechsel in die Forschung außer Frage. Steindorf: "Wir wissen, dass Sport bei manchen Krebserkrankungen die Mortalität der Patienten um 40 Prozent senkt.

Wenn man solche Effekte sieht, will man sie auch verstehen."

Wie Sport wirkt

Bewegung bringt im Körper verschiedene Prozesse in Gang.

Eine kleine Auswahl von Erklärungsansätzen für die komplexen Mechanismen:

  • Immunsystem: Beim Sport schüttet der Körper vermehrt bestimmte Botenstoffe aus, etwa das Interleukin-6. Im Zusammenspiel mit Adrenalin können dadurch Abwehrzellen mobilisiert werden. Diese erreichen dann vermehrt z.B. Tumorgewebe.

  • Hormone: Körperliche Aktivität lässt eine Menge an Hormonen wie etwa Serotonin ansteigen. Da viele Immunzellen Rezeptoren für die Botenstoffe haben, wird so vermutlich auch das Immunsystem beeinflusst.

  • Gene: Sport hinterlässt Spuren - auch im Erbgut. Regelmäßiges Training modifiziert viele Gene. Das könnte erklären, warum sportliche Aktivität offenbar manche Veranlagungen für Krankheiten abmildern kann.

  • Muskeln: Krafttraining lässt Muskeln Botenstoffe ausschütten, die sogenannten Myokine. Sie aktivieren Stoffwechselvorgänge, etwa den Abbau von Fettgewebe, oder können Entzündungen hemmen.

Training statt Tabletten

Während Sport bei Krebs begleitend zu OP, Strahlen- oder Chemotherapie erst seit einigen Jahren konsequent eingesetzt wird, gilt er bei anderen Krankheiten schon

länger als etabliert. "Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes hat Bewegung

eine Effektstärke, die durchaus mit Medikamenten vergleichbar ist", sagt Professor Wilhelm Bloch, Leiter der Abteilung für molekulare und zelluläre Sportmedizin der Deutschen Sportho