ÜBER DAS LAUFEN | Lauftherapie + Lauftraining + Laufkurse


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ÜBER DAS LAUFEN

Lauftherapie + Lauftraining + Laufkurse


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Wie ich zum Laufen kam

Vor etwa 15 Jahren zeigte mir mein Arzt die gesundheitliche „Gelbe Karte“.

Anlässe waren die "üblichen Verdächtigen": Selbstmordversuche mit der Gabel", Übergewicht, Blutzucker, "Bewegungsmangel, fehlende Stresskompensation

im Beruf ... Im Gespräch malte mir mein Arzt aus, wo der Weg, auf dem ich mich befand, enden würde. Dafür bin ich ihm bis heute unendlich dankbar!

Hiernach zog ich die "Reißleine", stellte sukzessive meine Ernährung und mein Ernährungsverhalten um und versuchte mich in verschiedenen Ausdauersportarten.

Hängen blieb ich beim Laufen.

Die, die mich damals dabei unterstützt hatten hießen Steve Jobs (weil er den iPod erfand), Kosta (der beste Kollege und Mitarbeiter, der mich mit Hörbüchern für den

iPod versorgte), Frank Schätzing (weil er das Hörbuch "Der Schwarm" veröffentlichte),

Pink Floyd, Franz Schubert, Mozart u.a. (weil sie mir den Soundtrack auf den iPod

zum Stück "Laufanfänger" lieferten).

Diese Menschen halfen mir deshalb so sehr, weil sie mich vergessen ließen,

dass ich lief, wie ich lief, wo ich lief und warum ich lief. Ich wusste lediglich,

mit wem ich lief - eben mit "Sigur Johansson (Protagonist aus "Der Schwarm"),

Franz Schubert, Mozart, Pink Floyd usw.

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So erreichte ich zu meiner Verblüffung unbeabsichtigt und unangestrengt

die 1h-Laufmarke. Bald darauf lief ich an einem wunderschönen Sonntag im Frühling durch die schöne Natur im Lech-Auenwald mit willkürlich durchsetzten Genusspausen ca. 6h. Den Soundtrack dafür lieferte aber nicht mehr der iPod, sondern die Stimmen, Gerüche, Bilder und Frühlingswärme der Natur.

Wieder zu Hause fühlte ich mich zwar physisch bedient, aber psychisch euphorisiert,

als ich halb erschrocken halb begeistert feststellte, dass die Distanz über 40 km lang war. Ab das WUSSTE ich: Ich kann es und das Laufen ist genau MEIN Ding!

Warum hatte mir das niemand gesagt?!

Ich fing an, mir Literatur über das Laufen zu besorgen.

Dabei fand ich meinen ersten "Guru": Herbert Steffny.

Ich verschlang seine Bücher und fing an, nach seinen Plänen zu trainieren.

Bald darauf fand ich meinen Trainer, der heute zu meinen besten Freunden gehört, damals aber noch als Speerwerfer und Triathlet auf der Olympischen Distanz bei den Deutschen Meisterschaften unterwegs war. Er stellte mich vom Freizeitläufer zum Wettkampfläufer um.

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Im Jahr darauf lief ich meinen ersten Marathon im Wettkampf. Es folgte die Jagd auf immer neue persönliche Bestzeiten über 10km, Halb-Marathon und Marathon.

Ich war im Rausch. Während es bei meinem Trainer (er lief seit seinem 16. Lebensjahr und hatte die 50 überschritten) nur noch darum ging, die 40min/10km zu halten, ging es bei mir - dank des viel späteren Einstiegs - noch immer stetig bergauf. Es kam mir gar nicht in den Sinn, dass ich an läuferische Grenzen stoßen könnte. Erst die typischen leistungssportlich bedingten Verletzungen zeigten sie mir dann auf: Der "Motor" (das Herz-Kreislaufsystem) hatte nach meiner Überzeugung zwar noch immer Potential,

aber die "Anbauteile" (der Bewegungsapparat) fingen an, Tribut z