SCHLANK UND GESUND | Ernährungstraining


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SCHLANK UND GESUND

Ernährungsstrategie & Ernährungstraining

Während meiner Ausbildung zum Dipl.-Ernährungstrainer stieß ich bei Recherchen

auch auf Dr. med. Anne Fleck (Präventiv- und Ernährungsmedizinerin

sowie Fachärztin für innere Medizin und Rheumatologie).

Was mir bei ihren Büchern und Auftritten in den Medien besonders gefällt,

ist ihre Gabe, wissenschaftlich komplexe/komplizierte Zusammenhänge allgemeinverständlich ausdrücken zu können

und zum Wohle der ganzheitlichen Gesundheit zu verfolgen.

Ihrer Homepage entnahm ich folgenden Absatz:

Dr. Anne Fleck – kurz „Doc Fleck“ – ist seit Jahren international anerkannte Expertin

für innovative Präventiv- und Ernährungsmedizin. Mit ihren ganzheitlich orientierten, modernen Konzepten etablierte sie überzeugende Strategien zum Gesunderhalt.

Als „Gesundheitsscout“, wie sie sich selbst sieht, betreut und berät sie Menschen und Unternehmen aus dem In- und Ausland. Vor allem die Themen Krankheitsprävention, ganzheitliche Heilung und dauerhafte Gewichtsreduktion liegen ihr am Herzen.

Einem breiten Publikum bekannt ist sie u. a. aus der Fernsehserie „Die Ernährungs-Docs“ (NDR Fernsehen), und als Bestseller-Autorin (u. a. „SCHLANK! und gesund mit der Doc Fleck Methode“). Sie demonstriert, wie man auch schwere Krankheiten z.B. durch moderne Medizinkonzepte und ohne rigide Dogmen lindern kann.

(Quelle: https://www.docfleck.com/de/Ueber-mich)

Ihr aktuelles Buch gefällt mir ganz besonders: Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode

ISBN-10: 3954531402, ISBN-13: 978-3954531400,

Anne Fleck im Joest Becker Volk Verlag, 2017

Empfehlung

Im Focus 52/01 2018/19 erschien folgendes Interview mit ihr:

Frau Fleck, warum gehen die meisten Diäten schief?

Oft verzetteln wir uns bei der Frage: ,,Was esse ich?"

Dabei spielen das ,,Wie esse ich?" und das ,,Wann esse ich?" genauso wichtige Rollen.

Wie essen wir denn richtig?

Es fängt bereits beim Kauen an. Das ist der erste Schritt zu einer gesunden Verdauung. Schlechtes Kauen wirkt sich ungünstig auf die gesunden und schlank machenden Darmbakterien aus und fördert die Anfälligkeit

für Infekte und Nahrungsmittelintoleranzen.

Einfache Regel für den Alltag: Kauen Sie, bis ein Brei im Mund entsteht.

Und wann sollten wir essen?

Wer dem Darm über Nacht eine kleine Fastenzeit von zehn bis zwölf Stunden gönnt, entlastet diesen wichtigen Bestandteil des Immunsystems.

Das englische Wort „breakfast" beschreibt es perfekt:

Frühstück bedeutet Fastenbrechen.

Durch diese Pause wird der Prozess der Autophagie in Gang gebracht,

also die zelleigene Müllabfuhr aktiviert.

Das sog. lntervallfasten empfiehlt sogar eine 16 Stunden lange Essenspause.

Das ist nicht für jeden gesund.

Menschen, die unter Sodbrennen oder Migräne leiden oder zur Gallensteinbildung neigen, müssen regelmäßig essen, sonst verstärken sich ihre Beschwerden.

Generelle Vorschriften können also auch schaden.

Wie könnte ein individueller Ernährungsplan aussehen?

Wichtig ist eine seriöse Stufendiagnostik mit ausgewählten medizinischen Laborwerten wie dem Nüchternblutzucker, dem Insulin, den Blutfetten wie Triglyzeriden und HDL.

Mit ihnen lässt sich eine Schieflage im Körper erkennen, etwa eine Insulinresistenz.

Bei unklaren Verdauungsbeschwerden verschaffen Atemtests Klarheit.

So lassen sich Nahrungsmittelunverträglichkeiten feststellen.

Haben manche Menschen einfach Glück, weil sie schlank sind?

Vererbung und Verhalten: Beides spielt eine Rolle.

Einen Teil unserer Darmbakterien bekommen wir bei der Geburt von der Mutter mit.

Daher gibt es Menschen, die von Anfang an mehr schlank und gesund machende Darmbakterien besitzen, und andere mehr solche Darmbakterien,

die auch aus Obst und Gemüse extrem viele Kalorien ziehen.

Wie stärkt man die guten Bakterien?

Um die Darmbakterien auf gesund und schlank zu programmieren,

empfehle ich meinen Patienten in erster Linie, mehr Ballaststoffe zu essen.

Sie stecken in grünem Blattgemüse, bitteren Salaten wie Chicoree, Radicchio und Rucola, aber auch in gemahlenen Flohsamenschalen, Inulin und Haferkleie.

Perfekte Darmbakterien liefern uns fermentierte Lebensmittel wie frisches Sauerkraut. Es darf allerdings nicht erhitzt werden, um die gesunden Laktobazillen nicht zu killen.

Immer wieder bringen Unternehmen neue Abnehmpillen auf den Markt.

Was halten Sie davon?

Nichts! Das ist Geldmacherei und Augenwischerei. Genauso wie

die weit verbreiteten mit Zucker und Süßstoffen beladenen Formula-Diäten.

Eine extrem eiweißreiche Ernährung fördert sogar die Gewichtszunahme.

Außerdem aktiviert sie unerwünschtes Zellwachstum und Alterungsprozesse der Zellen.

Wie viel Eiweiß brauchen wir tatsächlich?

Das variiert je nach Alter und sportlicher Aktivität.

Für den normalen Erwachsenen reicht ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht aus. Kinder und ältere Menschen sowie Leistungssportler brauchen mehr Eiweiß

- bis zu 1.4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Aktuelle Studien empfehlen maximal 30 Gramm Eiweiß pro Mahlzeit.

Darf es auch ein Steak sein?

Ja, klar, aber möglichst Fleisch aus nachhaltiger Produktion. Weidetiere haben einen höheren Gehalt von entzündungshemmendem Omega-3 in Fleisch und Milch.

Je nach Vorliebe oder Verträglichkeit liefern auch Nüsse, Samen, Pilze, Hülsenfrüchte, Blattgemüse, Fisch, Eier, Milchprodukte und Soja Proteine.

Und bei Kohlenhydraten?

Nudeln, Reis und Kartoffeln machen als sogenannte Sättigungsbeilagen immer noch

den Löwenanteil unserer Mahlzeiten aus. Dabei wissen wir mittlerweile aus der Ernährungsforschung, dass ein geringerer Anteil an Kohlenhydraten gesünder ist.

Vor allem aber sollten wir uns die vielen kleinen Snacks zwischendurch verkneifen.

Denn jeder Keks und jeder Apfel wirkt wie eine Blutzuckerrakete.

Die überschüssige Energie speichert der Körper dann als Fett.

Apropos Fett: Viele Menschen denken, Fett im Essen landet direkt auf den Hüften.

Das ist Unsinn. Fette sind wichtige Baustoffe des Körpers, etwa für Netzhaut und Gehirn.

Außerdem unterstützen sie die Bildung antientzündlicher Substanzen.

Ich rate zum Ölwechsel in der Küche.

Als Universalöl empfehle ich das herzschützende Olivenöl. Zum scharfen Anbraten eigenen sich Butterschmalz. Ghee (geklärte Butter), Kokosöl, Sesamöl und Erdnussöl.

Rapsöl ist eher für die kalte Küche geeignet, denn die darin enthaltenen

Ornega-3-Fettsäuren sind extrem hitzeempfindlich.

Wie sinnvoll sind Energiebedarfsrechner, die z.B. Krankenkassen propagieren?

Striktes Kalorienzählen gilt inzwischen als überholt, da jeder Mensch die einzelnen Makronährstoffe, also Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate anders im Körper verwertet.

Wir brauchen mehr Langzeitstudien, um den individ. Bedarf künftig präziser zu ermitteln.

Warum sollten Frauen anders essen als Männer?

Frauen haben meist weniger Muskeln und einen höheren Anteil an Körperfett.

Sie sollten also eher Nahrungsmittel mit geringerem Energiegehalt essen.

Daneben sollten sie darauf achten, sich ausreichend mit lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen. Insbesondere in der Schwangerschaft und während der Stillzeit steigt der Bedarf enorm an. Wegen der monatlichen Menstruation haben Frauen außerdem einen höheren Eisenbedarf. Männer hingegen verlieren häufig mehr Zink über den Schweiß.

Sind wir zu sehr aufs Abnehmen fixiert?

Unser Gesundheitssystem fokussiert sich aktuell sehr stark auf die offensichtlich Übergewichtigen. Aber schlank sein bedeutet nicht automatisch gesund sein.

Viele Menschen sind zwar äußerlich schlank, aber bunkern in ihrem Körper große Mengen krank machender Fettzellen. Diese setzen wie kleine Fabriken sogenannte Adipokine frei, die unterschwellige Entzündungen verursachen. Dadurch steigt das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Insulinresistenz,

Diabetes Typ 2, Demenz und sogar Krebs.

Auch wenn die ideale Diät möglichst individuell sein sollte

- welche Tipps können Sie allen geben?

Lassen sie sich nicht verrückt machen. Bleiben Sie entspannt.

Verzichten Sie auf Diäten, und hecheln Sie nicht neuen Trends hinterher.

Essen Sie vor allem nur dann, wenn Ihr Magen echten Hunger signalisiert.

Und ganz wichtig: Genießen Sie Ihre Mahlzeiten.

Essen ist auch Ausdruck von Genuss und Lebensfreude!

***

Ernährungsgesundheitliche Grüße

Burkhard Boenigk

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