PFÄLZER BERGLAND TRAIL 2019 | Lauftherapie, Laufkurse, Lauftraining


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PFÄLZER BERGLAND TRAIL 2019 | Lauf-Coaching

Morgenstimmung an der Jugendherberge in Wolfstein, unmittelbar vor dem Start zur zweiten Etappe.

Günther Bergs, mein Mentor in Bezug auf die Lauftherapie,

veranstaltete heuer bereits zum sechstem Mal seinen "Pfälzer Bergland Trail".

Dabei handelt es sich um einen Landschaftslauf für Trail-Runner

und solche, die Naturerlebnisse suchen und genießen wollen.

Günther Bergs ist erfahrener Lauftherapeut DLZ® und Inhaber

der Laufschule Bergs in Glanbrücken bei Kusel in Rheinland Pfalz.

Meine gute Freundin Gerlinde (Nahelauf.de)

- wir absolvierten in den Jahren 2014/15 gemeinsam die Ausbildung

zum Lauftherapeuten DLZ® - rief mich dazu an und überredete mich innerhalb

von 30 Sekunden, diesen Ultra-Marathon mit ihr gemeinsam zu laufen.

Den Berliner Mauerweglauf 2017 und 2018 sowie den Rennsteig-Ultra 2018

bestritten wir auch schon zusammen.

Ich war sofort eingenommen von dieser Idee, denn der Pfälzer Bergland Trail war insofern eine neue Herausforderung, als er anbot, uns 123 km,

inkl. 3.900 Höhenmeter, in 3 Tagesetappen a' 52, 49 und 22 km abfordern.

"Genau das rechte Maß und jene Struktur, die für mich in aktueller läuferischer Position notwendig erscheint, um einen weiteren Schritt nach vorn in die Ultra-Marathon-Welt machen zu können/dürfen", dachte ich - und Gerlinde, was sie betrifft, offenbar ebenso.

Die drei Tagesetappen wollen uns, mit wenigen Ausnahmen, über unbefestigte,

durch individuelle Beschilderungen gekennzeichnete, Wege führen.

Sinnes- und Naturerlebnisse wurden also satt geboten.

Anmeldung, Logistik und Absprachen waren flux erledigt

und am 20. März reisten wir auch schon nach Wolfstein an.

Axel, Gerlindes bessere Hälfte und diesjähriger Deutschlandlauf-Aspirant

hatte heuer das Zeit-Management dieser Veranstaltung übernommen.

Erster Tag

Anreise mit dem Zug. Fahrzeit 4,5 Stunden.

15:30h Ankunft in der Jugendherberge Wolfstein.

Alles neu und komfortabel, weil ein Jahr vorher komplett saniert.

Ausgezeichneter Eindruck.

Gemeinsames Abendessen + Briefing + alkoholfreies Gute-Nacht-Weizen.

Laufsachen für die erste Etappe zurecht legen.

Schlafen.

Zweiter Tag

05:30 aufgestanden.

06:00h Frühstück

07:00 Abfahrt mit dem Bus zum Startpunkt.

08:00h Start erste Etappe: 52 km, inkl. 1.800 Höhenmeter.

Die Strecken führten durch Wiesen und Wälder der schönen Landschaft des Westrichs im Pfälzer Bergland. Das Wetter war ein Traum. Die Landschaft, obwohl noch weitgehend ohne Grün, zeigte sich in z.T. atemberaubender Schönheit.

Einige magische Momente in einem Landschaftsschutzgebiet

flößten mir einmal mehr tiefe Ehrfurcht vor der Natur ein.

Auf einem der Berggipfel grüßten erste blühende Küchenschellen und Enzian.

Den einzigen Verpflegungspunkt erreichten wir bei km 28.​​ Danach ging's non-stop zum Tagesziel und zur Registrierung.​​

Frisch, aber irgendwie doch falsch gestärkt, hatten wir nach Aufnahme der Verpflegung schwer und länger damit zu tun, das "Blei" wieder aus den Beinen zu laufen.

Es war an den Berganstiegen lange so,

als ob uns der Energiestecker gezogen war.

Nach dieser Etappe trank und trank ich, gefühlt ohne Ende, ohne dass der Durst

endlich gestillt wurde und ohne dass von dem Getrunkenen nennenswerte Mengen wieder den natürlichen Auslass suchten.

Aber davon schreibe ich ein anderes Mal.

Nach dem Abendessen und dem Briefing

für den nächsten Tag, ging es bald ins Bett, in einen tiefen, gut regenerierenden Schlaf.

Dritter Tag

06:00 aufgestanden.

06:30h Frühstück

08:00h Start zweite Etappe: 49 km, inkl. 1.600 Höhenmeter.

Dieses Mal ohne vorherige Busfahrt, sondern direkt von unserem Quartier aus.

Einmal mehr durchquerten wir auf neuer Strecke die wunderschöne Landschaft

des Westrichs. Höhepunkt in jeder Beziehung war der Potzberg.

Nachdrücklich beeindruckt von der Erfahrung des Vortags, hatte ich dieses Mal meine Ernährungsstrategie geändert. Sie stellte sich als deutlich erfolgreicher heraus.

Auch darüber schreibe ich ein anderes Mal.


Meinen ganzen Respekt zolle ich

dem letzten Anstieg UND Abstieg​​

des letzten Berges vor dem Ziel.

Hier lernte ich den Wert der mir von Axel geliehenen (faltbaren) Stöcke noch mehr schätzen als bereits am Vortag.

Analog den Klick-Pedalen beim Rennrad, empfand ich durch ihren Gebrauch, spätestens beim Anstieg

dieses Berges - es dürfte der steilte

auf der Gesamtstrecke gewesen sein,

eine Erleichterung von wenigstens 10%.

Ob aber mit Stöcke oder ohne, am Ende war ich sicher, dass ich allein den Anstieg dieses Berges mit der Ernährungsstrategie des Vortages nicht hätte bewältigen können.

Umso glücklicher machte es mich, auch diese Etappe geschafft zu haben, ohne dass ich

an meine Grenzen zu gehen hatte.

Nach Abendessen und Briefing

für den letzten Tag stellten sich allerdings,

ob der stark strapazierten Muskulatur,

deutliche Zweifel daran ein, die morgige letzte Etappe überhaupt antreten zu können (?).

Vierter Tag

05:30 aufgestanden.

Gut geschlafen und regeneriert, dass ich antreten konnte.

06:00h Frühstück

06:50 Abfahrt mit dem Auto zum Startpunkt in Otterberg.

08:00h Start dritten Etappe: 22 km, inkl. 400 Höhenmeter.

Diese "nur" 22 km vergingen wie im Flug.

Im Ziel kam ich mir nicht mehr belastet vor, als nach einem 5km-Lauf.

Kann der Körper, nach Erfahrung beider vorangegangenen Tage,

so schnell auf eine neue, zu erwartende Belastung reagieren

und auch so schnell nachrüsten -?

Offenbar ja.

Beeindruckend!

Alles in Allem, eine wunderbare neue Erfahrung

und gleichermaßen ein neuer Höhepunkt für mich als "Ultra Mara Thony":

123 km, inklusive 3.900 Höhenmeter, in 3 Tagen.

Danke Gerlinde, danke Axel, danke Günther!

Gerne wieder.

Epilog

Zwei Tage danach fühle ich mich noch immer nicht wieder ganz im normalen Leben angekommen. Bemerkenswert, welch großen therapeutischen Effekt

eine so extensive und naturzentrierte Laufveranstaltung ausüben kann.

Ich empfinde mich nach dieser 3-tägigen Erfahrung irgendwie mit neu definierter Persönlichkeit, die auch noch um ein großes Stück Wohlbefinden bereichert wurde.

Mehr Lebensqualität durch ausdauersportliches Anstrengen in abseitiger Natur,

maßvoll dosiert, manchmal bis an die physische Leidensgrenze, bei der sich alle 7 Sinne

auf wohl modulierte Art und Weise die Hände reichen - ist das die Formel dafür?

Ein seltsamer Zustand, in dem ich mich noch immer befinde. Ich glaube ähnliches empfunden zu haben, nach meinem ersten Marathon oder meinem ersten Diplom.

Ich schaue mal, ob ich nun vielleicht doch 1 cm über dem Boden

oder gar über Wasser gehen kann.

***

Interessiert, mehr über ein Ultra-Marathon-Training zu erfahren -?

Dann melde dich, wir reden darüber.

Gesundheitssportliche Grüße

Burkhard Boenigk

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